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Gage

Das Gehalt von Models, Schauspielern und Kleindarstellern wird als Gage bezeichnet. Die Höhe der Gage richtet sich nach verschiedenen Faktoren und wird in der Regel vor der Auftragsannahme vereinbart. Da die Gage das Gehalt des Künstlers ist, müssen davon Steuern und Sozialbeiträge gezahlt werden.

Grundsätzlich ist die Höhe der Gage verhandelbar. Der gesetzliche Mindestlohn ist aber auch für die Gage die Untergrenze. Die Höhe der Gage wird von der Model Agentur oder Casting Agentur mit dem Auftraggeber verhandelt.

Die Höhe der Gage nach Einsatzzeit

Natürlich ist die Dauer des Einsatzes ausschlaggebend für die Höhe der Gage. Eine Gage kann stundenweise, halbtageweise oder tageweise berechnet werden. Dabei gilt eine Tagesgage keinesfalls als „Flatrate“. Ein Tag umfasst meistens neun Stunden, ein halber Tag fünf Stunden. Alles, was über die Zeit hinaus geht, wird mit einem Stundensatz vergütet.

Auch die Zeit des Einsatzes ist relevant für die Höhe der Gage. Ein Einsatz an einem Feiertag oder in der Nacht kann zu einer höheren Gage führen

Die Höhe der Gage nach Erfahrung

Erfahrene und hauptberufliche Models, Schauspieler und Moderatoren haben in der Regel eine höhere Gage als Laiendarsteller. Im Gegenzug trägt die Erfahrung aber auch zu einem reibungslosen und schnellen Ablauf bei der Abwicklung bei.

Die Höhe der Gage nach Bekanntheit

Models, Schauspieler und Moderatoren, die einen guten Bekanntheits- und Beliebtheitsgrad haben, können eine höhere Gage aushandeln, als unbekannte Kollegen. Das liegt daran, dass sie für die Produktion nicht nur ihre Dienstleistung bieten, sondern auch ihren Namen. Grade in der Werbung haben bekannte Models und Schauspieler als Testimonial einen hohen Wert.

Aufträge ohne Gage

In der Fernsehbranche gibt es auch Produktionen, in denen keine Gage gezahlt wird. Grade bei Game- und Quiz-Shows bekommen Kandidaten keine Gage, sondern haben die Chance auf einen Gewinn.

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